RUN GREEN – RUN HAPPY - 43. Königsforst-Marathon 2016 – jetzt Frühbucherrabatt sichern

Ihr könnt euch für den Königsforst-Marathon am Sonntag, 19. März zum günstigsten Tarif anmelden. Die Startgeld-Staffelung gilt für alle Distanzen: 5 km – 10 km – 21,1 km und natürlich für die Königsdisziplin aller Langstreckenläufer, den Königsforst-Marathon. Der Frühjahrsklassiker im Rheinland wurde 32 Jahre lang an der BAST gestartet. „Doch ab 2017 erfindet sich der Köfo-Marathon komplett neu“, verspricht Orgachef Jochen Baumhof.Das TV Refrath running als Ausrichter hat mit dem Albertus-Magnus-Gymnasium mitten in Bensberg die beste Infrastruktur mit allen Räumlichkeiten zur Verfügung. Bereits von 1973 bis 1983 war in der Kaule Start und Ziel eines der ältesten Marathonläufe Deutschlands. Ein großer Vorteil, auch im Sinne der Umwelt, ist die nahe S-Bahnlinie 1 der KVB und der Busbahnhof. Die attraktiven Laufstrecken sind komplett neu gesteckt und inzwischen von Detlev Ackermann auch DLV-vermessen worden. Die aktuellen Pläne sind auf der Webseite einsehbar. Der Uhu ziert die attraktive Finisher-Medaille als auch das Finisher-Shirt 2017. Ein Teil des Erlöses wird dem Charity-Partner Bergischen Greifvogelhilfe im Königsforst gespendet. Sei dabei am 19. März und erlebe die grüne Lunge des Rheinlandes vor den Toren von Köln mit dem passenden Slogan „run green - run happy“.

German Road Races fordert Klartext zu brisanten Themen

German Road Races diskutiert über brisante Themen bei der GRR-Jahrestagung in Paderborn – Spitzenathleten, Trainer, Veranstalter und Journalisten auf dem Podium – Expertenmeinungen sind gefragt zu den Themen „Doping und kein Ende?!“ und „Medaillen um welchen Preis?“ Öffentliche Podiumsdiskussion im Historischen Rathaus am Samstagvormittag in Paderborn
Mit einer Podiumsdiskussion zu brisanten Themen eröffnet German Road Races (GRR) am kommenden Samstag (26. November) die Jahres-Mitgliederversammlung in Paderborn. „Wir erwarten von unseren Diskussionsteilnehmern absoluten Klartext“, verspricht sich Horst Milde als Vorsitzender der Interessengemeinschaft der Laufveranstalter. Dabei geht GRR im historischen Rathaus in Paderborn neue Wege, denn erstmals ist zumindest ein Teil der Jahrestagung öffentlich. Zu den brisanten Themen „Doping und kein Ende?!“ und „Medaillen um welchen Preis?“ diskutiert eine Expertenrunde, die vielfältige Erfahrungen im Leistungssport aufweisen kann und es dabei keineswegs nur bei Oberflächlichem belassen wird.
Marathon-Olympiastarter Julian Flügel und die dreimalige deutsche Sprintmeisterin Ina Weit vertreten dabei den Athletenpart, der Trainerbereich ist mit dem gerade in den Ruhestand verabschiedeten DLV-Cheftrainer Lauf Wolfgang Heinig, dem langjährigen Bundestrainer Langstrecke Lothar Pöhlitz, der früheren Weltklasseläuferin und jetzigen Marathon-Bundestrainerin Katrin Dörre-Heinig und dem Paderborner Sportwissenschaftler und Sprint-Erfolgstrainer Thomas Prange exzellent besetzt. Mit einem weltweiten Netzwerk ist Christoph Kopp als Athletenverpflichter bei vielen Laufveranstaltungen ein absoluter Insider der Leichtathletik-Szene, den Journalistenpart übernehmen mit Manfred Steffny der Herausgeber des Laufmagazins „Spiridon“ und früherer Leichtathletik-Experte bei der Sportagentur „sid“ und Ralf Kerkeling als Chefredakteur der Magazine „Leichtathletik“ und aktiv Laufen“.
„Als kritische Stimme des Laufsports möchten wir mit stets aktuellen Themen nicht nur unsere Veranstalter informieren, sondern auch in und für die Laufszene wichtige Zeichen setzen! Angesichts der Themenstellung und der exzellenten Expertenrunde versprechen wir uns nicht nur eine angeregte Diskussion, sondern auch einen wertvollen Beitrag zu einer öffentlichen Diskussion über die Glaubwürdigkeit der Leichtathletik und natürlich im Besonderen des Laufsports“, so Horst Milde.
Die öffentliche Podiumsdiskussion beginnt am Samstag (26. November) um 10.00 Uhr im historischen Rathaus in Paderborn.


Wilfried Raatz
Zweiter Vorsitzender
German Road Races e.V.

Berlin, 21. November 2016

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Konstanze Klosterhalfen und Markus Görger gewinnen die GRR-Nachwuchs-Preise

Kronberger Trainer Martin Lütge-Varney ist der GRR-Trainer des Jahres – Katrin Dörre-Heinig wird mit dem GRR-Award für das Lebenswerk ausgezeichnet – Preisverleihung im Rahmen der GRR-Jahresmitglieder-Versammlung im Paderborner Rathaus

Die GRR-Nachwuchs-Förderpreisträger 2016 heißen Konstanze Klosterhalfen (TSV Bayer 04 Leverkusen) und Markus Görger (LC Breisgau), der GRR-Trainer des Jahres 2016 Martin Lütge-Varney (MTV Kronberg). Die Preise werden bei der Jahresmitglieder-Versammlung von German Road Races e.V. (GRR), der Vereinigung der großen deutschen Läufe, am Freitagabend (25.) im Paderborner Rathaus überreicht.

„Das ist eine sehr gute Wahl“, unterstreicht der GRR-Vorsitzende Horst Milde die Entscheidung über die über die GRR-Nachwuchs-Preisträger des Jahres 2016. „Uns ist es in den vergangenen Jahren immer wieder gelungen, große Lauftalente wie Corinna Harrer, Gesa-Felicitas Krause, Anna Hahner und Maya Rehberg auszuzeichnen, die in den Folgejahren immer wieder gezeigt haben, dass sie den Übergang von der Jugend- in die Aktiven problemlos geschafft haben und mit starken Leistungen den eingeschlagenen Weg fortsetzen konnten!

Vor allem bei der Wahl von Konstanze Klosterhalfen gab es keinen Zweifel, denn die 19jährige ist die überragende Läuferin der Saison. Nach dem überraschenden Sieg bei den Cross-Europameisterschaften 2015 wurde letztlich das Jahr 2016 zum „Klosterhalfen-Jahr“. Unter dem Motto „Sie kann alles“ schaffte sie nicht nur den Einzug ins olympische 1500 m-Halbfinale, sondern lief gleich mehrere europäische und deutsche U20-Rekorde – und dies auf Strecken von 800 m bis hin zum 10 km-Straßenlauf und wurde U20-WM-Dritte über 3000 m. Der Schützling von Sebastian Weiß verbesserte dabei die bisherigen Rekordmarken keineswegs nur um wenige Sekunden, sondern gleich im Quantensprung-

Bereich. So lesen sich die persönlichen Bestmarken der 19jährigen Studentin für Sportjournalismus: 2:01,55 Minuten über 800 m, 4:06,91 Minuten über 1500 m, 8:46,74 Minuten über 3000 m, 15:16,98 Minuten über 5000 m und 32:24 Minuten im 10 km-Straßenlauf.

Bei den männlichen Jugendlichen hat sich der GRR-Vorstand für den 18jährigen Freiburger Mittelstreckenläufer Markus Görger entschieden. Nach seinem Start bei den U18-Weltmeisterschaften 2015 über 3000 m steigerte sich der für den LC Breisgau startende Markus Görger über 5000 m auf 14:25,22 Minuten und ist damit Ranglistenerster der DLV-Bestenliste.

GRR-Trainer des Jahres ist Martin Lütge-Varney. Der selbst noch aktive Langstreckenläufer hat Sarah Kistner innerhalb von zwei Jahren zur weltbesten Bergläuferin geformt. Nach Rang zwei bei den Weltmeisterschaften 2014 und dem Europameisterschaftstitel 2015 wurde für die inzwischen im ersten Semester Mathematik studierende Sarah Kistner bei den Weltmeisterschaften 2016 in Sapareva Banya (Bulgarien) nach ihrem überzeugenden Sieg die Nationalhymne gespielt. Sie ist allerdings weitaus vielseitiger, wie Platz 5 bei der U20-EM über 5000 m und Platz 6 bei der Cross-EM belegt. Ihre Vorliebe zur Straße dokumentieren allerdings ihre Bestmarken von 33:38 Minuten über 10 km und 1:13:41 Stunden über Halbmarathon – womit sie sich letztlich nun im Marathon-B-Kader des DLV wiederfindet.

Mit dem GRR-Award für das Lebenswerk wird die zwei Jahrzehnte lang die Marathonszene mit eindrucksvollen Siegen prägende Katrin Dörre-Heinig ausgezeichnet. Großartige Erfolge wie die Bronzemedaille bei den Olympischen Spielen 1988 in Seoul, Welt- und Europacup-Siege, zahlreiche Siege in Japan (Osaka, Tokio, Nagoya) und vor allem die Seriensiege beim London- (1992-94) und Frankfurt-Marathon (1995-97) sind bei der gebürtigen Leipzigerin hervorzuheben. 35 Mal blieb Katrin Dörre-Heinig dabei unter 2:34 Stunden. Deutsche Rekorde über die Marathondistanz lief sie bei ihren Siegen in Berlin (1994) und Hamburg (1998). Heute gibt die frühere Weltklasseläuferin ihre Erfahrungen als DLV-Marathon-Bundestrainerin weiter.

Mit dem GRR-Organisatorenpreis wird Wolfgang Kucklick ausgezeichnet.1994 war er Gründungsmitglied der Vereinigung German Road Races und organisierte in seiner Hamburger Heimat eine Vielzahl von Laufveranstaltungen – und verhalf dem Hamburg-Marathon zu weltweitem Ansehen.

Wilfried Raatz

Berlin, 21. November 2016

 

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Header: Online-Anmeldung zum 43. Königsforst-Marathon am 19.03.2017 ist freigeschaltet

Kaiserwetter beim 42. Königsforst-Marathon TV Refrath running team spendet 750,- Euro für Greifvogelstation

Foto Team Müller

Am 13. März 2016 schien für fast 1400 Läufer aus ganz Deutschland und einigen Nachbarländern die  Frühlingssonne bei einem der ältesten Marathonläufe des Landes. „Kaiserwetter im Königsforst – und das bei sehr angenehmen Temperaturen für alle Läufer und Helfer“, fasst Organisationsleiter Jochen Baumhof, der diese Traditionsveranstaltung vor drei Jahren mit seinem Verein TV Refrath übernommen hat, zusammen. Beim großen Start um 11.30 Uhr setzten sich über 900 Marathon- und Halbmarathonläufer auf der Brüderstraße in Bewegung. Die bunte Läuferschlange verteilte sich in den folgenden fünf Stunden gleichmäßig auf die bestens präparierte 21 Kilometer lange Waldrunde durch die grüne Lunge von Köln. Als Sieger lief der Isländer nach sehr guten 1:10:22 std als erster ins Ziel. Ihm folgten im spannenden Finish um die Podestplätze Sebastian Meurer (1:12:21) vom LC Euskirchen und der Deutsche Marathon-Vizemeister von 2014, Dominik Fabianowski (1:12:32) vom ASV Köln und Dennis Klusmann (1:13:55) aus Bonn. Julia Kümpers von der Aachener TG siegte in 1:24:29 std mit großem Vorsprung vor Claudia Schneider (1:30:06) von der LT DSHS Köln und der W45-Läuferin Doris Remshagen (1:34:40) vom Ausrichter TV Refrath. Auf der Marathon-Distanz spulte Robert Wilms von der SG Wenden in 2:43:36 std ein einsames Rennen ab. Stefan Schnorr (2:50:04) von der Aachener TG und 100 km Spezialist Moritz Kufferath (2:50:48) vom TV Refrath nutzen den Lauf für ein gutes Training für Hamburg- und Bonn-Marathon. Schnellste Frau und Kreismeisterin wurde Anabel Diawuoh vom Vfl Engelskirchen in 3:24:04 std vor der W50erin Renate Seidel (3:26:50) aus Eppstein im Taunus.

Aber auch auf der schnellen 10 km Strecke wurden flotte Zeiten gelaufen. Die deutsche Spitzenläuferin über 800 m, Sonja Mosler vom TV Herkenrath, siegte in sehr guten 37:23 min vor der Ärztin Alexandra Tiegel (38:49) vom TV Refrath. Bei den Männern war Mustapha El-Quartassy von der LG Sieg in 32:34 min nicht zu schlagen. Alle Sieger durften sich in der BAST-Halle über ein paar Brooks-Laufschuhe nach Wahl freuen. Sehr gut kam die erstmals für den Königsforst-Marathon kreierte Finisher-Medaille mit dem Kopf eines Rotmilans an.

Die Greifvogelstation von Dirk Sindhu, direkt am Königsforst in Rösrath, war erstmalig Charity-Partner. Am Lauftag sorgten ein ausgewachsener Uhu und ein Wüstenbussard für große Aufmerksamkeit. Als Unterstützung für die medizinische Versorgung verletzter Greife spendete der TV Refrath vom Erlös 750,- Euro an den Verein, der im letzten Jahr 240 verletzte und kranke Greifvögel versorgte und wieder in die Freiheit entließ. Die Kooperation mit Dirk Sindhu, der seit 30 Jahren seine ganze Freizeit und viel Geld für seine wertvolle Arbeit investiert, wird fortgesetzt. Logisch, dass die Finisher-Medaille für die 43. Auflage des Königsforst-Marathons wieder ein Vogelmotiv zieren wird.

Jetzt schon vormerken: der 43. Königsforst-Marathon startet am 19. März 2017

Ausschreibung und Anmeldung ab Anfang Juni unter    www.koenigsforst-marathon.de